Weniger Leistung, höhere Kosten, warum die Krankenkassen pleite sind
Jihadist Kurnaz ist ein Täuscher
Schäuble, der Kasparov unter den Integrationsstrategen - oder doch nur ein Kasper?
Erdogan´s AKP vor türkischem Verfassungsgericht angeklagt
Erdogan ist ein Taliban!
Du bist Deutschland!
Was wir wollen und was wir nicht wollen
Die Grüne Pest - ein Multikulturelles Forum? Aber ja!
Das glaubt ihr nicht? Lest selbst:
Es schreiben Menschen vielerlei Herkunft, Nationalität und mancherlei Glaubens bei uns mit. Es schreiben Männer und Frauen jeden Alters, ganz junge und auch sehr alte Menschen, Berufstätige, Selbstständige und Arbeitslose, Schüler und Studenten - alle sind vertreten.
Es schreiben Moslems, Christen, Juden und ganz sicher auch Menschen anderen Glaubens mit. Es gibt hier Atheisten und Agnostiker. Freigeister sind auch mit dabei, außerdem Migranten und Migrantinnen, Paßdeutsche und Urdeutsche. Menschen, die in Deutschland leben und Menschen, die in anderen Ländern und sogar auf anderen Kontinenten leben.
Der Gedanke, daß wir ein wahrhaft multikulturelles Forum sind, drängt sich förmlich auf.
Dieser Gedanke mißfällt unseren Gegnern.
Das ist aus Sicht unserer Gegner verständlich: schließlich nimmt es ihnen die Möglichkeit, uns alle in die Nazi-Ecke zu stellen. Wir bedauern aufrichtig, unseren Gegnern die Nazi-Keule aus der Hand schlagen zu müssen, aber wir sind in der Tat ein multikulturelles Forum.
Unser Wahlspruch:
Wir bekämpfen keine Menschen, wir bekämpfen Ideologien!
Das Erstarken des Nazismus, des Kommunismus und vor allem des Islamismus muß verhindert werden. Wir sind das Volk, die Politiker sind unsere Angestellten. Das haben sie bedauerlicherweise vergessen.
Wir sind das Volk, die Politiker sind unsere Angestellten. Das haben sie bedauerlicherweise vergessen.
Tarsos, das ist die Geburtsstätte des Paulus. Es wäre selbstverständlich, dass in Zeiten der internationalen religiösen Toleranz hier eine Paulskriche gibt. Und es gibt tatsächlich eine, aber die ist seit Jahrzehnte als Waffenlager benutzt. Nun schlugen die deutschen Bischöfe vor, allen voran Kardinal Meisner, dass die Türkei durch eine symbolische Akt, als Zeichen der Reziprozität - weil die Türken in Europa und besonders in Deutschland so viele Moscheen bauen dürfen - das Gebäude seiner ursprünglichen Bestimmung zurückführt. Das wäre eine schöne Geste, zumal der Papst das Jahr des Paulus deklariert hatte und man rechnet zu dem 2000sten Geburtstag des Apostels am 28. Juni mit Scharen von Pilgern, die der türkischen Wirtschaft zugute kommen werden.
Das wäre eine schöne Geschichte. Aber die Türken können nur nehmen. Geben, das kennen sie nicht. Man höre, wie man in der Türkei darüber denkt:
Ali Murat Yel, ein Soziologer von der Fatih Unversität: Es wäre vielleicht nicht im Einklang mit der Devise der Christen “Halte die andere Backe hin”, aber ein Stück Pragmatismus in der interreligiösen Diplomatie ist nicht unbedingt eine schlechte Sache, sagte er. Turkish Daily News
Aber Erdogan ist von der Idee nicht begeistert. Er will diese Frage einfach aussitzen. In ein paar Wochen ist eh alles vorbei.
Aber eher Sachen von temporaler Natur werden dominieren. Ein Artikel im März im Spiegel sagte:
Der fromme Wunsch ist allerdings angesichts der Lage der Christen in der Türkei ein deutsch-türkisches Politikum ersten Ranges. Denn ohne den Staat kann in der Türkei keine Glaubensgemeinschaft aktiv sein. Auch muslimische Geistliche müssen ihre Predigten bei den Behörden einreichen, Staatsgründer Mustafa Kemal Atatürk wollte so den Islam beherrschbar halten. Dieses strenge Regime soll die Frei-
heit des Staates vor religiösen Einflüssen sichern, aber es beschränkt die Freiheit der Christen in der Religionsausübung drastisch. Spiegel
Islam = Anti-Christentum
Der Kölner Erzbischof Kardinal Meisner im Interview
Und Erdogan wird weiterhin Schweigen. Und der Diyanet wird weiterhin in Deutschland bauen dürfen.
Einer der meist genannten Kritikpunkte gegen das Christentum ist die Kirchenlehre, daß es eine Hölle gibt. Nun wäre es natürlich falsch alle christlichen Kirchen über einen Kamm zu scheren, weil eben nicht alle Kirchen das gleiche lehren.
Unter Orthodoxforum: Hell findet man etwa folgendes als Zitat des Heiligen Isaaks von Syrien:
Zitat:
"Diejenigen, die sich in der Hölle wiederfinden werden, werden kasteit werden mit der Geißelung der Liebe. Wie grausam und bitter wird diese Folterung der Liebe sein! Dies Leid, das die Herzen gefangen nimmt, die gegen die Liebe gesündigt haben, ist bohrender als jede andere Pein."
bedeutsam an dieser Umschreibung ist, daß es eben die Liebe Gottes sein wird, aus der die Peinigung erwächst, weil man von ihr getrennt ist, trotzdem man sie doch so nah vor Augen hat!
Das paßt zusammen mit:
Die werden Strafe erleiden, das ewige Verderben, vom Angesicht des Herrn her und von seiner herrlichen Macht, wenn er kommen wird, dass er verherrlicht werde bei seinen Heiligen und wunderbar erscheine bei allen Gläubigen an jenem Tage; denn was wir euch bezeugt haben, das habt ihr geglaubt. (2. Thessalonicher 1, 9)
Wenn dich dein Auge zum Abfall verführt, so wirf's von dir! Es ist besser für dich, dass du einäugig in das Reich Gottes gehst, als dass du zwei Augen hast und wirst in die Hölle geworfen, wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht verlöscht. Denn jeder wird mit Feuer gesalzen werden. Das Salz ist gut; wenn aber das Salz nicht mehr salzt, womit wird man's würzen? Habt Salz bei euch und habt Frieden untereinander! (Markus 9, 47-50)
Zitat:
Zitat von Off-Topic
In der Bibliothek der Kirchenväter gibt es leider (noch) nichts von St. Isaak von Syrien. Unter Pearls from Saint Isaac of Syria habe ich aber ein paar Zitate von dem, was er geschrieben hat gefunden. Der Heilige Isaak von Syrien wurde schon in jungen Jahren Bischof, legte aber sehr bald sein Amt nieder, um als Eremit zu leben. Als er nicht mehr viel zu leben hatte, ging er zurück zu den Menschen, so daß uns seine Einsichten schriftlich erhalten geblieben sind
09. Mai 2008
EINWANDERUNG IN ENGLAND
Kulturkampf um Curryköche
Von Stefan Marx, London
Sie gehören zu England wie Tee und Kekse - indische Restaurants und ihre scharfen Gerichte. Doch nun gehen ihnen die Mitarbeiter aus, weil die Politik die Einwanderung beschränkt, seit die Bürger aus den neuen EU-Staaten in Scharen kommen. Und die wollen leider kein Curry kochen.
Sie können richtig lästig sein. Wer abends über die berühmte Brick Lane im Londoner Osten streift, kommt kaum zwei Schritte voran, ohne von Kellnern angesprochen zu werden, die Passanten in ihr indisches Restaurant bugsieren wollen. Doch London-Besucher müssen wohl bald auf die Schar der aufdringlichen Curry-Werber verzichten. Ihnen geht wegen der Verschärfung der britischen Einwanderungsgesetze das Personal aus: "Mitarbeiter gesucht – jeder willkommen", verkündet ein Schild an einer Bar in der Brick Lane.
Multikulti: Brennen die Moscheen bald bei uns?
16.11.2004: Holland ist in Aufruhr: Ein Mord auf offener Straße, Brennende Moscheen und Kirchen. Müssen wir ähnliche Entwicklungen für Deutschland befürchten? Fragen an den Politikwissenschaftler und Migrationsexperten Dr. Stefan Luft
Eine hervorragende Analyse eines vernünftigen
Menschen.
Es lohnt sich diese Seite genauer zu studieren!
Interview Dr.Luft
Herr Dr. Luft, in Ihrem Buch schreiben Sie, die Integration würde sich in den Großstädten entscheiden, in denen 80 Prozent der Ausländer leben. Wie stehen die Chancen?
Dr.Luft
Die Situation in den Großstädten ist von einer dynamisch sich entwickelnden Desintegration gekennzeichnet. Es bilden sich Parallelgesellschaften. Hauptgründe sind zum ersten die Art der Zuwanderung nach Deutschland und zum zweiten die abnehmenden Integrationsmöglichkeiten. Die Art der Zuwanderung spielt deshalb eine Rolle, weil es eine ungesteuerte Zuwanderung ist: Nehmen Sie die Zuwanderung aus der Türkei, die größte Personengruppe unter den Zuwanderern in Deutschland: Sie wurden zunächst als Gastarbeiter angeworben, dann setzte der Familiennachzug nach dem Anwerbestopp 1973 verstärkt ein und schließlich kommen seit den 80er Jahren die Asylbewerber. In den letzten zehn Jahren wurden rund 60 Prozent aller Asylanträge türkischer Staatsangehöriger in den westeuropäischen Staaten in Deutschland gestellt. Das macht das Problem aus: Wir haben eine Zuwanderung von Menschen, die über eine unterdurchschnittliche formale Bildung verfügen, die in der Türkei Arbeiter oder Reinigungskräfte oder auch arbeitslos waren und in vielen Fällen in den hiesigen Sozialstaat einwandern.
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Die Gastarbeiter hatten zunächst keine Schwierigkeit, Arbeit zu finden.
Dr.Luft
Die Gastarbeiter waren an- und ungelernte Arbeitskräfte, die man gesucht hat, um sie hier in der Schwerindustrie und der industriellen Massenfertigung einzusetzen, insbesondere in der Stahl- und der Automobil-Industrie. Das hat wesentlich dazu beigetragen, dass es zu einer sozialen Unterschichtung gekommen ist. Das heißt, die Gastarbeiter haben die wenig beliebten, einfachen und unangenehmen Tätigkeiten übernommen und die deutschen Kollegen konnten auf diese Weise aufsteigen. Damals meinte man, die Gastarbeiter als „Konjunkturpuffer“ einsetzen und die Anwerbung von Arbeitskräften an kurzfristigen Konjunkturzyklen orientieren zu können. Das war aber ein grundsätzlicher Irrtum. Der Staat war eben genau nicht in der Lage, die Gastarbeiter bei nicht mehr vorhandenem Bedarf wieder zurückzuschicken. Nun brechen seit geraumer Zeit auf dem industriellen Sektor die einfachen Arbeitsplätze weg. Für viele ausländischen Arbeitnehmer bedeutet dies mittel- und langfristig eine Abkoppelung von Strukturentwicklungen auf Arbeitsmarkt.
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Welche Folgen hat das?
Dr.Luft
Das bringt zunächst eine inzwischen über Jahrzehnte andauernde überdurchschnittlich hohe Arbeitslosigkeit und entsprechend hohe Anteile an den Beziehern von Sozialhilfe mit sich. Das belastet insbesondere die Kommunen stark. Das Problem besteht darin, dass die Entwicklung zur Dienstleistungsgesellschaft die Gastarbeiter und ihre Nachkommen nicht aufnehmen kann, weil die nötige Qualifikation nicht vorhanden und auch nicht über die Jahre erworben worden ist. Die dritte Generation der Gastarbeiter ist in vielen Fällen weniger integriert als es die erste Generation war. Die Integration ist in Deutschland in erster Linie über den Arbeitsmarkt erfolgt. Wenn man jemand berufstätig war, dann war er letztlich auch gezwungen, sich am Arbeitsplatz in irgendeiner Weise in der hiesigen Landessprache zu verständigen. Die dritte Generation weist auf mehreren Feldern – schulische Abschlüsse, berufliche Bildung, Anteil an den Studierenden, Integration in den Arbeitsmarkt – eine besonders schlechte Bilanz auf. Das ist das zentrale Problem.
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Sie hat im Elternhaus nicht Deutsch gelernt, sie ist dann in Klassen gekommen, in denen wiederum mehrheitlich türkisch gesprochen wurde.
Dr.Luft
Sprachstandsuntersuchungen von 10.000 Schulanfängern in Berlin zeigen, dass rund 90 Prozent der Schüler ausländischer Herkunft kein ausreichendes Deutsch sprechen. Das hat mehrere Ursachen. Eine Ursache liegt darin, das 60 Prozent der Türken in Deutschland ihre Ehepartner aus der Türkei holen, was sicher auch mit der Tatsache zu tun hat, dass der Frauenanteil in der türkischen Gemeinde in Deutschland geringer ist als in der Türkei. Es liegt wesentlich aber auch daran, dass die Frauen aus der Türkei generell als formbarer, als weniger angekränkelt durch emanzipatorisches Gedankengut angesehen werden. Die Frauen, die aus der Türkei hierher geholt werden, sprechen jedoch in sehr vielen Fällen wenig oder gar kein Deutsch. Die weitverbreiteten traditionellen Geschlechterrollen erweisen sich dann auch häufig als Hindernis für sie, Sprachkurse außerhalb der eigenen vier Wände zu besuchen. Dies alles wirkt sich dann auf die sprachliche Entwicklung der Kinder besonders negativ aus. Wenn die Alltagssprache nicht Deutsch ist und dies auch noch für den Medienkonsum gilt, dann haben die Kinder natürlich nicht die Chance, entsprechende Deutschkenntnisse zu erwerben.
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Sie lesen türkische Zeitungen, sie sehen türkisches Fernsehen. Sie haben also auch von den Massenmedien her keinen Zugang zur deutschen Gesellschaft.
Dr.Luft
Sie leben in Parallelgesellschaften, die zwar in Deutschland angesiedelt sind, aber geistig und kulturell nicht ihr Zentrum in Deutschland haben. Man sieht es in den ethnischen Kolonien der deutschen Großstädte – Duisburg-Marxloh, Hamburg-Wilhelmsburg oder den westlichen Innenstadtbezirken Berlins. Es gibt dort eine ethnisch ausgerichtete Infrastruktur, die den Bedürfnissen der Bewohner voll entspricht: vom Arzt übers Kaufhaus, Reisebüro, Gemüsehändler bis zum Friseur und zur Teestube. Sie können dort alles finden. Man hört deshalb dort immer wieder: Wir brauchen hier die deutsche Sprache nicht. Diese Strukturen verfestigen sich immer mehr. Die Lehrer haben dann an den Schulen immer größere Schwierigkeiten, zu den eigentlichen Lehrinhalten durchzudringen. Die Schule ist als „Integrationsinstanz“ zunehmend überfordert. Gleichzeitig sind die Kommunen in Zeiten überlasteter und hochverschuldeter öffentlicher Haushalte immer weniger in der Lage gegenzusteuern. Die Notwendigkeit, insbesondere in den sozial schwierigen Stadtteilen mehr zu tun, wird aber immer größer.
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Warum sollen die Türken nicht in einem Viertel leben, in dem es nur türkische Geschäfte gibt?
Dr.Luft
Auch in den so genannten türkischen Vierteln leben nicht nur Türken. Die Bevölkerungsentwicklung wird vielmehr dazu führen, dass – wie der Demograph Herwig Birg einmal gesagt hat – die nicht-zugewanderte inländische Bevölkerung in den Großstädten zu einer Minderheit unter anderen Minderheiten wird. Auch in diesen ethnischen Kolonien muss die Rechtsordnung der Bundesrepublik Deutschland gelten. Die Bildung von Parallelgesellschaften begünstigt jedoch Fehlentwicklungen wie die Diskriminierung der Frau durch Zwangsheiraten - übrigens mit einer sehr hohen Dunkelziffer – oder die Benachteiligung bei der schulischen Ausbildung. Auch islamistische Propaganda fällt hier auf fruchtbaren Boden und verstärkt aggressive Haltungen. Mit der Vorstellung, dass in Parallelgesellschaften die Scharia gilt, wird sich der allergrößte Teil der deutschen Bevölkerung sicher nicht abfinden. Hier entsteht ein erhebliches interethnisches Konfliktpotential, darauf haben Sozialwissenschaftler schon vor Jahren hingewiesen.
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Arbeitslosigkeit kann zu verstärkter Kriminalität führen. Bei Jugendlichen scheinen noch andere Motive eine Rolle zu spielen.
Dr.Luft
Kriminologische Untersuchungen haben jeweils über 16.000 Jugendliche in verschiedenen deutschen Städten nach ihren Gewalterfahrungen befragt. Übereinstimmend sagen die Ergebnisse, dass Jugendliche ausländischer Herkunft – insbesondere bei Türken - eine deutlich stärkere Gewaltbelastung aufweisen und zwar sowohl aus Sicht der Opfer als auch aus Sicht der Täter. Der zweite, ganz wesentliche Punkt ist, dass es insbesondere bei türkischen Familien eine außerordentlich hohe Gewalt- und Misshandlungsrate gibt. Das heißt, innerfamiliäre Gewalt sowohl zwischen den Eltern, aber auch von den Eltern gegenüber den Kindern. Die Gewalterfahrungen der Kinder erhöhen natürlich die Bereitschaft, Gewalt zur (vermeintlichen) Lösung von Konflikten und zur Durchsetzung des eigenen Willens einzusetzen. Verbunden mit einer Kultur der Ehre, die in diesem Kulturraum eine wesentliche Rolle spielt, und mit so genannten – in der Sprache der Fachleute – gewaltlegitimierenden Männlichkeitsnormen trägt dies alles dazu bei, dass es eine überdurchschnittliche Kriminalitätsbelastung gibt. Dabei ist das frappierende, das die Untersuchungen zeigen: Je länger die Aufenthaltsdauer in Deutschland währt, desto höher ist die Gewaltbelastung.
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Über statistische Daten wird viel gestritten.
Dr.Luft
Zunächst ist festzuhalten, dass diese kriminologischen Untersuchungen bestätigen, dass die Polizeiliche Kriminalstatistik durchaus ein realistisches Bild von der Lage abgibt. Die statistischen Daten werden durch die massive Einbürgerungspolitik der letzten Jahre allerdings immer weniger aussagekräftig. Dazu nur zwei Beispiele: Die Berliner Polizei hat die Jugendgruppenkriminalität im Jahr 2003 untersucht. Dabei hat man festgestellt, dass 35 Prozent der Tatverdächtigen nicht die deutsche Staatsangehörigkeit besaßen und 16,3 Prozent der deutschen Tatverdächtigen nicht deutscher Herkunft waren. Über die Hälfte aller Tatverdächtigen in diesem Deliktbereich war also nichtdeutscher Herkunft. Ein ähnliches Bild ergibt sich aus den Ermittlungen der Berliner Staatsanwaltschaft: 77 Prozent der Intensivtäter haben diesen Ermittlungen zufolge einen Migrationshintergrund, wobei die türkischen Staatsangehörigen die größte Gruppe stellen. Die Statistiken werden also immer weniger aussagekräftig auch hinsichtlich anderer Indikatoren: Arbeitslosigkeit, Sozialhilfebezug, die schulische Situation.
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Die Migranten werden einen wachsenden Anteil der Bevölkerung stellen und die Probleme der Arbeitsvermittlung werden ebenfalls zunehmen. Müssen wir deshalb eine steigende Kriminalität befürchten?
Dr.Luft
Das Gewaltpotential wird ohne Zweifel zunehmen: Die Integrationschancen nehmen ab, die demographische Entwicklung und die weitere Zuwanderung werden dafür sorgen. Es ist jetzt schon so, dass in Berlin Polizeibeamte nicht mehr in bestimmte Straßen in den westlichen Innenstadtbezirken fahren, weil sie dort auf ein solches aggressives Klima und ein Aggressionspotential stoßen, dass sie sich dem nicht mehr gewachsen fühlen. Ich habe selber Schilderungen von Polizeibeamten gehört, die wirklich dramatisch sind. Es kann auch nicht sein, dass in Deutschland Morde, die aus Ehrvorstellungen heraus verübt werden, nicht adäquat unter Strafe gestellt werden. So waren Richter in Bremen der Auffassung, dass ein grausamer Mord im PKK-Milieu angesichts dort vorherrschender „archaischer Sitten- und Wertvorstellungen“ nicht als Mord aus besonders verwerflichen, „niedrigen Beweggründen“, sondern als „Totschlag“ zu bewerten sei. Solche Fälle sind für die deutsche Gesellschaft ebenso unakzeptabel wie Zwangsheiraten.
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Befürchten Sie, dass auch bei uns demnächst die Moscheen brennen?
Dr.Luft
Der Islamforscher Bassam Tibi befürchtet in Deutschland Übergriffe wie in den Niederlanden. In den nächsten zehn Jahren seien auch in Deutschland Straßenkämpfe in
den Großstädten zu befürchten.
Das ist eine furchtbare Vorstellung und man soll sich auch vor „self fullfilling prophecies“ hüten. Unabhängig von den Vorgängen in den Niederlanden bleibt festzuhalten: Wenn auf die Integrationskrise nicht entschlossen und massiv reagiert wird, wenn man sie vielleicht sogar leugnet, können auch in Deutschland in nicht allzu ferner Zeit bürgerkriegsähnliche Zustände nicht ausgeschlossen werden. Unter anderem die Einbindung der Zuwanderer in die sozialen Sicherungssysteme hat bisher Zustände wie sie sich im englischen Bradford oder in den Banlieus französischer Großstädte abspielten, verhindert. Dass das so bleiben muss, ist eine Illusion.
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Was ist zu tun?
Dr.Luft
Wir müssen darauf reagieren, dass der Integrationswille bestimmter Teile der ausländischen Wohnbevölkerung nicht ausreichend ausgeprägt ist. Wir werden uns also von der Vorstellung, es reiche aus, Integrationsangebote zu unterbreiten und dann erfolge Integration automatisch, verabschieden müssen. Hinzukommen muss eine deutlich artikulierte Integrationserwartung und eine Integrationspflicht. Wer auf Dauer in diesem Land leben will, muss zunächst aus eigener Initiative und aus eigener Verantwortung wesentliche Integrationsleistungen erbringen. Ein auf Kernaufgaben reduzierter Sozialstaat wird zwar Unterstützung geben, aber nicht mehr den Eindruck erwecken können, die erforderliche Integrationsanstrengung weitgehend abnehmen zu können. Insofern ist die Regelung des Zuwanderungsgesetzes, Ausländer zur Teilnahme an einem Integrationskurs grundsätzlich zu verpflichten und bei Verweigerung aufenthaltsrechtliche Konsequenzen anzudrohen, durchaus richtig. Allerdings steht zu befürchten, dass die zahlreichen unbestimmten Rechtsbegriffe, bei denen von solchen Sanktionen abzusehen ist, dazu führen werden, dass sie in der Praxis ins Leere laufen. Das heißt, dass es auch in Zukunft ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht für gering Qualifizierte, für Integrationsunwillige und –unfähige geben wird.
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Dass künftige Einwanderer sich Deutschkenntnisse aneignen müssen, kann man sich vorstellen. Schwer vorzustellen ist, dass auch die noch Deutsch lernen, die schon hier sind.
Dr.Luft
Bis zur Neuregelung des Staatsbürgerschaftsrechts im Jahr 2000 gab es nicht die Möglichkeit, in den Fällen, in denen Rechtsansprüche auf Einbürgerung vorlagen, die Sprachkenntnisse zu prüfen. Dies führte in der Praxis dazu, dass in vielen Fällen die Staatsangehörigkeit verliehen werden musste, ohne dass Sprachkenntnisse vorlagen. Man muss sich aber auf der anderen Seite auch darüber im Klaren sein, dass der Student Mohammed Atta, der an den Terroranschlägen vom 11. September 2001 beteiligt war, fließend Deutsch sprach. Es geht also nicht nur um das Erlernen der Sprache. Die Sprache ist nur eine Grundvoraussetzung, ohne die überhaupt nichts geht. Aber es kommt natürlich ein Wertekanon dazu, der akzeptiert werden muss. Das sind in erster Linie die Menschenrechte und damit natürlich auch die Gleichberechtigung der Frau. Wir müssen aber feststellen, dass zurzeit auch auf Grund des Einflusses islamistischer Organisationen in den ethnischen Kolonien eher ein „roll back“ zu verzeichnen ist: Die Eltern werden beeinflusst, ihre Kinder – insbesondere Töchter - vom Biologie-, Sexualkunde- und Turnunterricht oder von gemeinsamen Schulausflügen abzumelden. Das geht in die falsche Richtung und es wird zunehmend von Lehrern und Sozialarbeitern festgestellt, dass der Konformitätsdruck in den ethnischen Kolonien sehr viel stärker wird. Das geht von diesen islamistischen Gruppen aus.
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Die Städte haben keinen finanziellen Spielraum, die Sozialausgaben werden weiter steigen. Wo könnte überhaupt eine Bewegung zum Positiven entstehen?
Dr.Luft
Zunächst muss man deutlicher als bisher verlangen, dass die Voraussetzung für einen dauerhaften Aufenthalt in Deutschland, die Bereitschaft und der Wille zur Integration sind. Wenn man nicht stärker als bisher zum Ausdruck bringt und deutlich macht, dass es eine Integrationspflicht gibt, wird es überhaupt keine Aussicht auf Erfolg geben. Das ist im Einzelfall sehr schwierig, das weiß ich. Aber diese gesellschaftspolitische Generalrichtung muss sich stärker als bisher durchsetzen. Das heißt vor allem, dass man stärker auf die Eltern einwirkt, dass sie dafür sorgen, dass ihre Kinder sprachlich besser dastehen, wenn sie in die Grundschule kommen. Nicht von ungefähr spricht das Grundgesetz nicht nur vom „natürlichen Recht der Eltern“ zur Pflege und Erziehung der Kinder, sondern im gleichen Atemzug auch von der „zuvörderst ihnen obliegenden Pflicht“.
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Was heißt das konkret?
Dr.Luft
Das Angebot von Deutschförderkursen vor der Einschulung und die im Schulgesetz festgeschriebene Möglichkeit, Schulanfänger um ein Jahr zurückzustellen, wenn sie trotz entsprechender Kurse nicht über ausreichende Sprachkenntnisse verfügen, wie es in Hessen geregelt ist, geht in die richtige Richtung. Besonders schlechte Kinder werden also zunächst nicht eingeschult und belasten damit nicht den Klassenverbund. Die Annahme dieser Möglichkeit durch die betroffenen Eltern ist ein positives Signal. Es gibt also auch Lichtblicke. Es müssen aber auch die Asylverfahren verkürzt werden – es darf nicht mehrere Jahre in Anspruch nehmen, bis ein Urteil zu einem Asylantrag Rechtskraft erlangt hat. Es kann nicht sein, dass in Berlin Asylverfahren vor Verwaltungsgerichten durchschnittlich 29,6 Monate und in Rheinland-Pfalz 9,9 Monate dauern. Es müssen dann die Ausreisepflichten sehr viel häufiger als bisher durchgesetzt werden. Es gibt rund 500.000 ausreisepflichtige Ausländer in Deutschland, davon 250 000 mit einer Duldung.
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Gerade die Stadtstaaten haben kein Geld.
Dr.Luft
Ich weiß, dass die Haushalte gerade der Stadtstaaten in einer schwierigen bis katastrophalen Lage sind, aber man kann doch nicht kapitulieren. Der demokratische Rechtsstaat ist doch nicht prinzipiell handlungsunfähig, es gibt nur politisch motivierte Blockaden. Neben der Straffung der Asylverfahren muss auch der Druck auf jenen Personenkreis, der sich weigert an seiner Ausreise mitzuwirken, erhöht werden. Immer wieder wird behauptet, das Zuwanderungsgesetz verbessere die Möglichkeiten, vollziehbar ausreisepflichtige Ausländer, die ihre Identität und Staatsangehörigkeit verschleiern, in ihre Heimat (oder ein Drittland) zurückzuführen und damit zur Steuerung und Begrenzung der Zuwanderung wirkungsvoll beizutragen. Die konkreten Ansätze hierzu bleiben jedoch weit hinter dem aus Sicht der Praxis Notwendigen zurück. So wird zwar eine gesetzliche Grundlage für „Ausreiseeinrichtungen“ geschaffen. Diese Einrichtungen konnten allerdings auch schon nach geltendem Recht geschaffen werden. Zudem ist die Rechtsgrundlage dürftig, so dass es weiterhin vom politischen Willen der jeweiligen Landesregierungen abhängt, solche Einrichtungen zu schaffen und so zu gestalten, dass der notwendige Ausreisedruck tatsächlich zustande kommt.
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Darüber hinaus gibt es Menschen, die sich zwar bei den Behörden melden, aber kein Asyl beantragen.
Dr.Luft
Auch das belastet die großen Kommunen stark, weil sich dieser Personenkreis auf Grund der ethnischen Netzwerke insbesondere in den Großstädten sammelt und sie dort Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz erhalten. Nordrhein-Westfalen hat insbesondere darauf gedrängt, diesen Personenkreis in Zukunft nach dem Zuwanderungsgesetz nach ähnlichen Quoten zu verteilen, wie bisher schon die Asylbewerber. Das löst aber nicht das Problem. Wollte man ungesteuerte Zuwanderung tatsächlich wirkungsvoll einschränken, dann müsste dieser Personenkreis in bundesrechtlich zwingend vorgeschriebene Ausreisezentren eingewiesen werden. Damit würde den Betroffenen klar bedeutet, dass es keine Zukunft in Deutschland auf Basis von Sozialleistungen und Schwarzarbeit für sie gibt. Das Problem wird auf die im Zuwanderungsgesetz vorgesehene Weise nur sozialisiert, nicht aber gelöst. Auch hier ist eine Chance im Zuwanderungsgesetz vertan worden. Wenn wir mehr Chancen für Integration bieten wollen, müssen wir vor allem vom Konzept der multikulturellen Gesellschaft, wie es in vielen gesellschaftlichen Gruppen noch als gesellschaftliche Leitvorstellung postuliert wird, Abschied nehmen. Deutschland ist nicht multikulturell, sondern kulturoffen, wie es der frühere Verfassungsrichter Paul Kirchhoff gesagt hat.
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Gibt es nicht auch eine Reserviertheit bei den Deutschen, die noch immer die „Türken vor Wien“ fürchten?
DrLuft
Zunächst sprechen die Tatsachen für sich: Die Zuwanderung der Gastarbeiter nach Deutschland und die Aufnahme mehrerer hunderttausend muslimischer Flüchtlinge während der Balkankriege – hier hat die Bundesrepublik Deutschland mehr als jedes andere europäische Land geleistet. Das spricht eindeutig dafür, dass es in Deutschland kein ausdrückliches Feindbild Muslim oder Türke oder ähnliches gibt. Tatsache ist aber, dass die Deutschen keine geschichtliche Erfahrung mit Zuwanderung aus außereuropäischen Kulturkreisen haben, unter anderem, weil sie nicht in dem Ausmaß Kolonialstaaten waren wie es Frankreich oder Großbritannien gewesen sind. Die Zuwanderung, die wir hatten, die Hugenotten oder die Ostjuden waren in der Regel kulturell hoch stehende Gruppen, die dieses Land bereichert haben, und die auch bereit und in der Lage waren, sich zu integrieren. Insofern kann man nicht abstrakt von Zuwanderung sprechen, sondern muss immer fragen, wer kommt. Erst dann kann man die Frage beantworten, wie groß ist die Integrationsbereitschaft und wie groß sind die Integrationschancen.
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eigentlich ist es nicht meine Art, direkte Links hier zu veröffentlichen, weil es schließlich ein freies Diskussionsforum ist und auch bitte bleiben soll. Was wir heute allerdings in Leverkusen erlebt haben, erinnerte an ein dunkles Stück deutscher Geschichte. Wie an den Laderampen in Auschwitz wurden Gäste selektiert. Natürlich unter dem Gejohle türkischer Jugendlicher, die Verbannte mit Beschimpfungen wie "Nazisau" und ähnlichem begleiteten. Das ist einfach zu lang, um es hier in Gänze zu posten und ich denke, es ist wichtig genug, damit möglichst viele Menschen davon erfahren:
Multikulti: Brennen die Moscheen bald bei uns?
16.11.2004: Holland ist in Aufruhr: Ein Mord auf offener Straße, Brennende Moscheen und Kirchen. Müssen wir ähnliche Entwicklungen für Deutschland befürchten? Fragen an den Politikwissenschaftler und Migrationsexperten Dr. Stefan Luft
Eine hervorragende Analyse eines vernünftigen
Menschen. [mehr]
Die einst stolze Währung wird immer schwächer, weil die Wirtschaft und der Finanzmarkt kriseln. Für viele Engländer steht nicht nur ein Symbol nationaler Stärke, sondern auch ihr Urlaub auf dem Kontinent in Frage.
Aus Angst vor Attentaten und Ausschreitungen werden die Sicherheitsmassnahmen in China verstärkt. Neu gekaufte Küchenmesser, die länger als 22 Zentimeter sind, müssen daher registriert werden.
China rüstet sich für Olympia. Ab sofort müssen Bürger jedes Messer, das länger als 22 Zentimeter ist, wie eine Waffe registrieren lassen.
Küchenmesser mit entsprechender Länge gelten in China nun als «potenzielle Tötungswaffen», gab das Ministerium für öffentliche Sicherheit laut dcrs-online bekannt. Wer jetzt ein solches Messer kauft, muss sich mit Namen, Adresse und weiteren persönlichen...
[mehr]
Dramatische Entwicklung in Beirut: Die Hisbollah hat den Großteil der Hauptstadt unter ihre Kontrolle gebracht, Bewohner fliehen. Kämpfer der Schiiten-Miliz stürmten das Gebäude eines regierungstreuen TV-Senders, zwangen die Mitarbeiter, ihre Berichterstattung einzustellen.
Beirut - Kämpfer der Schiiten-Miliz stürmten das Gebäude des regierungstreuen Fernsehsenders Future News, meldet die Nachrichtenagentur Reuters, die Berichterstattung des Senders wurde eingestellt. Future News hat seinen Sitz im überwiegend von Muslimen bewohnten Westen Beiruts und gehört der Familie des sunnitischen Politikers Saad Hariri, der zu den Unterstützern der Regierung von Ministerpräsident Fuad Siniora zählt.
Der Barcelona-Prozess - letzter Schritt der Unterwerfung Europas unter den Halbmond
Islam ist Krieg und Unterwerfung
FITNA Geert Wilders' Film über das Teufelswerk ´Koran´
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FITNA Geert Wilders' Film über das Teufelswerk ´Koran´
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Ein Kommentar aus der "Welt-online"
der 'Westen' Euer Feind meint:
27.03.2008, 23:21 Uhr
Liebe Moslems,
Wenn man diesen Film 'Fitna' anschaut, kann man schon vermuten, dass wir nie Freunde werden. Zuviele Moslems (ca. 6-7% von mehr als 2 Mia.) sind von diesen Hassparolen angesteckt. Viele ehrliche Menschen auf Eurer Seite haben das bereits getan, es wird Zeit, dass wir es Euch gleichtun.
Wir sind dem Rat, den Ihr uns so oft gegeben habt, uns doch bitte mit dem Islam zu befassen, inzwischen gefolgt. Wir haben Obsession gesehen, wir haben Robert Spencer gelesen, wir haben die Videobotschaften Osama Bin Ladens sowie die Aussagen der Islam-Gelehrten aus aller Welt - insbesondere derer von der Al Azar Universität in Kairo - und Herrn Achmadinedschads zur Kenntnis genommen. Wir haben insbesondere während der so genannten Karikaturen-Affäre auch auf die sehr eindrucksvolle Stimme des einfachen islamischen Volkes gehört. Wir haben uns auch mit unserer gemeinsamen Geschichte befasst und unsere gottgegebene Vernunft benutzt, Parallelen zur Gegenwart zu ziehen.
Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass wir uns für unser Verhalten, das wir an den Tag legten, als wir das alles noch nicht wussten, entschuldigen müssen. Es war unser Fehler, nicht Eurer, dass wir so lange interesselos und unwissend gegenüber Euch blieben. Wir entschuldigen uns auch dafür, dass wir Euch über lange Zeit hinweg mit einem "Dialog" belästigt haben, in dem Ihr über die Unwissenheit Eurer Dialogpartner gewiss zu Recht verärgert ward und in dem wir darauf beharrten, Euch zu etwas Christen-Ähnlichem "erziehen" zu wollen. Insbesondere entschuldigen wir uns für diejenigen unter uns, die den fürchterlich beleidigenden Begriff "Islamismus" geprägt haben, um die besonders Rechtgläubigen und Korantreuen unter Euch zu verunglimpfen. Der Versuch, Euch schulmeisterlich Eure eigenen Religion erklären zu wollen ("Islam heisst Frieden") war ein unglaublicher Fauxpas, und wir verstehen daher, dass Ihr Euch häufig an unserer Arroganz gestört habt. Es ist in der Tat arrogant, sich die Religion anderer Menschen einfach so hinzubiegen, wie man sie gerne hätte. Dass Ihr Euch die Formulierung "Islam heisst Frieden" ebenfalls zu eigen gemacht habt, tragen wir Euch nicht nach - wissen wir doch, dass Euch Euer Prophet Mohammed höchstpersönlich empfohlen hat, zum Kunstgriff der Lüge (Taqiyya) zu greifen, wenn Ungläubige zu stark sind, um militärisch unterworfen zu werden. Wer sind wir, Euch zu raten, Euch gegen Euren Propheten zu stellen!
Wir anerkennen vorbehaltlos, dass Ihr während der vergangenen Jahrzehnte uns und unsere Kultur ausgiebiger studiert und besser verstanden habt als wir die Eure. Wir anerkennen auch, dass Euer Vorgehen - aus der Rückschau, wo wir Euer Ziel und Eure von Mohammed empfohlenen Methoden zur Erreichung dieses Ziels kennen - fast immer geradlinig war, während das unsere häufig einem wirren Trampelpfad glich.
Nun, wir wissen inzwischen, was Ihr wollt. Ihr wollt das Dar al-Islam auf Kosten des Dar al-Harb ausbreiten und langfristig die Herrschaft des Islam über die ganze Welt installieren. Wir wissen auch, dass die Methode dazu Djihad heisst und wir sind nicht so dumm, zu glauben, Djihad bedeute ausschliesslich Gewalt. Nein, so primitiv seid Ihr keineswegs. Der Djihad umfasst auch demographische Bemühungen, Migration, (Missionierung), Taqiyya (geschickte Lüge), den Djihad der Feder (Propaganda) und den Einsatz ökonomischer Macht (Petrodollars). Wir glauben Euch sogar, dass es darüberhinaus auch noch einen inneren Djihad gibt, die individuellen Bemühungen, ein Allah-gefälliges Leben zu führen. Das ist Eure Privatsache, sie hat in unserem Dialog nichts verloren. Wir behelligen Euch auch nicht mit dem Inhalt unserer Gebete. Wir glauben aber natürlich nicht, dass das die einzige Bedeutung von Djihad ist. Wir sind nicht blind und dankenswerterweise stehen uns Eure heiligen Schriften zur Lektüre offen.
Wir erkennen auch, dass es innerhalb Eurer Gemeinschaft unterschiedliche Ansichten darüber gibt, ob terroristische Gewalt derzeit ein probates oder eher kontraproduktives Mittel zur Erreichung Eurer Ziele ist. Wir möchten uns diesbezüglich nicht einmischen, strategische und taktische Fragen müsst Ihr untereinander ausmachen. Vielleicht beruhigt es Euch, dass wir unsererseits auch dazu übergehen, die Djihad-Abwehr unter rein strategisch-taktischen Gesichtspunkten untereinander zu erörtern und sie nicht mehr darauf ausrichten, welche Methode für Euch angenehmer ist, sondern nur darauf, welche für uns angenehmer und erfolgversprechender ist.
Wir hoffen übrigens sehr, dass Ihr mit Hilfe des Verstandes, den Gott Euch gegeben hat, erkennt, dass uns Euer Ziel der weltweiten Islamisierung oder auch nur der Islamisierung Europas, Amerikas und Israels nicht zusagt. Wir müssen Euch leider mitteilen, dass wir dieses Ziel mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln verhindern wollen und werden. Wohlgemerkt: Wir wollen Euch nicht von diesem Ziel abbringen - es steht uns nicht zu, Euch religiös umzupolen und wir wissen auch, dass wir das auch dann nicht könnten, wenn wir es wollten. Wir wissen, dass Ihr stark im Glauben und gehorsame Diener Allahs seid. Wir werden Euch nicht weiter in Eure Zielsetzung reinreden, wir werden nur verhindern, dass Ihr das Ziel erreicht.
Ihr wisst, dass Ungläubige sich gegen Euch wehren. Islamische Kriegsherren der Vergangenheit wussten sehr wohl, dass die Ungläubigen nicht den Wunsch hegen, unter islamische Herrschaft zu geraten. Hätten sie das nicht gewusst, hätte sie ja keine bewaffneten Soldaten geschickt, sondern freundliche Missionare. Ihr wisst es auch heute noch. Wenn Ihr davon ausginget, dass die Länder des Westen eine Islamisierung mit eventuell geduldeter reduzierter christlicher Bevölkerung wünschten, dann müsstet Ihr sie nicht in die Luft sprengen oder mit Raketenangriffen und nuklearen Drohungen aus Teheran zermürben. Dann müsstet Ihr Ihnen einfach nur den Vorschlag machen und darauf warten, dass sie begeistert zustimmen.
Aufgrund unseres unverzeihlichen Unwissens über Eure religiösen Pflichten, haben wir in Europa in der Vergangenheit nicht zur Kenntnis genommen, dass Ihr auch unsere Länder islamisieren wollt. Deshalb war Euch das Fortschreiten bei diesem Ziel bisher - vergleichbar zu Euren Anstrengungen bezüglich Westen - fast ohne terroristische Gewalt möglich. Wer sich freiwillig auf die Matratze legt, wird nicht vergewaltigt. Wer sich freiwillig erobern lässt, zwingt die Eroberer nicht, Waffengewalt anzuwenden. Wir müssen Euch leider mitteilen, dass wir uns nicht weiter freiwillig erobern lassen.
Unglücklicherweise befinden sich bereits eine grosse Anzahl Eurer Kolonisten in unseren Ländern. Wir sind uns bewusst, dass viele davon nicht wissen, dass sie als Kolonisten fungieren und - sicher zum Ärger der Rechtgläubigen unter Euch - auch einfach nur ein bequemes Leben haben wollen und kein Interesse am Djihad haben. Das ist aber Euer Problem. Wir sehen keinen Grund, einen Dialog mit unwissenden Privatpersonen zu führen, die nicht merken, dass sie Schachfiguren bei unserer Eroberung sind. Leider ist es uns - aufgrund Eurer Pflicht zur Taqiyya - nicht möglich, die wirklich Friedfertigen von den frommen Lügnern zu unterscheiden, da wir nicht über die erforderlichen Gedankenlesefähigkeiten verfügen. Ausserdem seht Ihr sicher auch ein, dass ein Dialog zwischen zwei grossen Gruppierungen wie der Umma und dem Westen nicht geführt werden kann, in dem man Millionen von Einzelgesprächen mit verstreuten Individuen führt. Wir müssen diesen Dialog auf der Grundlage Eurer und unserer ideologischen Ausrichtung führen - mit denjenigen, die sie ernst nehmen und nicht mit laxen nicht organisierten Einzelpersonen.
Was also sollen wir tun?
Wir entnehmen aus den Äusserungen islamischer Organisationen und auch islamischer Einzelpersonen (und deren feindseligem Verhalten) in unseren Ländern, dass Moslems im Westen sich nicht wohlfühlen und uns nicht mögen. Das ist in Ordnung. Wir mögen sie teilweise auch nicht. Wir werden weiterhin das tun, was diese Personen als "Diskriminierung, Rassismus und Islamophobie" an uns kritisieren, z.B. werden wir unsere Marotten beibehalten, Arbeitsplätze nach Qualifikation und nicht nach Religionsquote zu vergeben und darauf zu bestehen, dass unsere Gesetze eingehalten werden. Wir wissen, dass unsere Gesetze in Euren Augen falsch sind, da sie der Scharia widersprechen - aber wir möchten sie dennoch behalten.
Wir würden das sehr gerne friedlich lösen, aber notfalls können wir auch gemein werden. Wir sind nicht so nett, wie Euch unsere so genannten "Gutmenschen" leider lange vorgelogen haben. Wir gehören der gleichen Spezies wie Ihr an und wir können auch sehr hässliche Seiten an den Tag legen. Wir hoffen, dass Ihr diese Ehrlichkeit, die Ihr von uns leider bisher nicht gewohnt wart, zu schätzen wisst.
Ebenfalls finden wir es nicht so gut, dass unsere Wirtschaften einerseits teuer für das Öl aus islamischen Ländern bezahlen und andererseits mit zunehmend drückenderen Steuern islamische Migranten, die wir für gar nichts brauchen, mittels Sozialleistungen durchfüttern. Unser Angebot: Wir zahlen weiterhin für das Öl, werfen aber die islamischen Sozialfälle sowie die kriminellen Moslems raus und stellen unsere Hilfszahlungen komplett ein. Wir sehen ein, dass die Anwesenheit vieler Moslems in Europa Eurem Ziel (Ausbreitung des Islam) dienlich ist - aber sicher seht Ihr auch ein, dass es unserem Ziel (Verhinderung der Ausbreitung des Islam) nicht dienlich ist, sondern sich mehr und mehr als höchst kontraproduktiv dafür erweist.
Wir würden vorschlagen, dass Ihr unsere Ausweisungen akzeptiert und dass wir uns im Gegenzug verpflichten, nicht zu versuchen, unsere lästigen Unterschichten - in die reichen Ölländer zu exportieren. Wir verpflichten uns ebenfalls, das Christentum nicht "mit dem Schwert" bzw. moderner Hochtechnologie-Kriegsführung in Euren Ländern zu verbreiten. Wir könnten das prinzipiell. Wir möchten es aber heute nicht mehr tun. Dass wir - wann immer wir den Eindruck gewinnen, Eure militärische Entwicklung könnte uns gefährlich werden - militärisch eingreifen, behalten wir uns davon unabhängig ausdrücklich vor.
Des Weiteren möchten wir keineswegs anfangen, einen "Schwanzvergleich" Eurer und unserer militärischen Möglichkeiten anzustellen. Wir empfinden es als unfein, derartiges auszusprechen oder gar mit Überlegenheit zu prahlen, das ist ein wichtiger Bestandteil unserer Kultur. Dennoch werdet Ihr verstehen, dass wir diesbezüglich - selbstverständlich diskret - eine Bestandsaufnahme vornehmen und wir bitten Euch, das Eurerseits auch zu tun.
Wir würden das alles sehr gerne ohne Krieg und Gewalt lösen und schlagen daher vor, dass Ihr Euch Eure Chancen, Euer Ziel, das dem unseren diametral entgegengesetzt ist und über das wir nicht weiter diskutieren werden, militärisch/terroristisch oder durch Migration zu erreichen, genau ausrechnet. Wir erwarten eine klare Antwort, wie Ihr Euch entschieden habt. Dann könnten wir das leidige Thema Islamisierung Europas um einige Jahrhunderte in die Zukunft verschieben, uns weitgehend aus dem Weg gehen (da wir uns ja gegenseitig nicht mögen) und uns um das Nötigste kümmern: Unseren Wunsch nach Öl und Euren Wunsch nach unseren medizinischen und anderen reizvollen Errungenschaften ziviler Natur.
Wir würden uns über eine ehrliche Antwort sehr freuen.
Solltet Ihr es wider Erwarten bevorzugen, die Sache mit Gewalt gegen Personen zu lösen, sehen wir uns leider gezwungen, ebenfalls gewalttätig zu werden. Diesbezügliche jammernde Beschwerden Eurerseits, Ihr wärt unsere Opfer, werden wir zur Kenntnis nehmen, aber weder glauben noch berücksichtigen. Wir sind auch bereit, Gewalt gegen bestimmte Sachen (Flaggen unserer Länder, Puppen unserer Regierungschefs und religiösen Autoritäten) hinzunehmen, da wir Euch gerne ein Ventil für therapeutischen Aggressionsabbau lassen möchten. Wir sind keine Unmenschen. Beschädigte Botschaften und jegliche Gewalt gegen Menschen fassen wir in Zukunft als Kriegserklärung auf.